• Ansicht Börsenplatz _ JBW ARCHITEKTEN
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  • Ansicht Börsenplatz_historisch - JBW ARCHITEKTEN
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  • Ansicht-Maria-Ablass-Platz _ JBW ARCHITEKTEN
  • Fassade-Kardinal-Frings-Straße _ JBW ARCHITEKTEN
  • Haupteingang _ JBW ARCHITEKTEN
  • Foyer _ JBW ARCHITEKTEN
  • Treppenhaus I _ JBW ARCHITEKTEN
  • Treppenhaus II _ JBW ARCHITEKTEN
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  • Treppenhaus III _ JBW ARCHITEKTEN
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  • Lounge Konferenzebene _ JBW ARCHITEKTEN
  • Kasino Konferenzebene _ JBW ARCHITEKTEN
  • Großer-Konferenzraum _ JBW ARCHITEKTEN
  • Ansicht Neubau, Innenhof _ JBW ARCHITEKTEN
  • Lageplan _ JBW ARCHITEKTEN
  • Ebene 0 _ JBW ARCHITEKTEN
  • Ebene 1, Hauptzugang _ JBW ARCHITEKTEN
  • Standardebene _ JBW ARCHITEKTEN
  • Konferenzebene _ JBW ARCHITEKTEN
  • Schnitt _ JBW ARCHITEKTEN
  • Systemschnitt Büroausbau _ JBW ARCHITEKTEN
BÜROHAUS

BÖRSENPLATZ 1

KÖLN
SANIERUNG UND ERWEITERUNG
BESCHREIBUNG

AUSZEICHNUNG VORBILDLICHER BAUTEN IN NRW 2005

Das vom Architekten Wilhelm Riphahn von 1950-52 erbaute Bürohaus steht aufgrund seiner hohen baukünstlerischen Qualität unter Denkmalschutz. Das ursprünglich für die Concordia Versicherung errichtete Verwaltungsgebäude zeichnet sich durch die geschickte Staffelung unterschiedlich hoher Baukörper, durch die klare Rasterung der Fassade und durch die als städtebaulich signifikanter Abschluss zum Börsenplatz hin orientierte Sichtbetonfläche aus.

Die Sanierung und der Ausbau des bestehenden Bauwerks sind durch Architekten Janssen + Becker-Wahl in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege erfolgt und erfüllen die gehobenen Ansprüche der neuen Nutzer. Die Erweiterung des vorhandenen Gebäudeensembles erfolgt durch einen siebengeschossigen, leicht geschwungenen Baukörper im Innenhof. Er verbindet das bestehende u-förmige Gebäude zu einer geschlossenen Einheit und optimiert die internen Bewegungsabläufe.

Die Sanierung des Foyers orientiert sich am historischen Vorbild: Die großzügige Halle ist auf wenige Materialien reduziert, der Eingang hat eine Karusselldrehtüre erhalten und die Deckenkonchen sind wiederhergestellt worden.
Die oberste Etage des Gebäudes ist als exklusiver hochwertig ausgebauter Sonderbereich ausgebildet und beinhaltet Mandantenbereich, Konferenzzone und Kasino.

Das bestehende Gebäude ist innen bis auf die vorhandene Stahlbetonskelettonstruktion zurückgebaut worden. Ausgenommen davon sind die denkmalgeschützten Treppenhäuser, die Fassaden und der ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Paternoster.
Der neue Ausbau der Bürogeschosse orientiert sich maßgeblich am historischen Vorbild und ist als zweibündige Anlage konzipiert. Flurseitige Aktenschränke ermöglichen die Integration der Stahlbetonskelett-Konstruktion und der Fülle von haustechnischen Installationen wie zum Beispiel der dezentralen Büroraumkühlung, die nötig sind, um das bestehende Gebäude dem heute üblichen Bürokomfort anzupassen. Die im Türelement integrierte Akzentbeleuchtung rhythmisiert die innen liegenden Büroflure.
Der Altbau gibt ein Achsraster von 1,75m vor, der Neubau ist im Raster von 1,30m bzw. 1,35m ausgebildet.
Die Büros im Altbau verfügen über luftgekühlte Abhangdecken kombiniert mit Umluftkühlung. An der unter Denkmalschutz stehenden Fassade sind Senkrechtmarkisen eingebaut worden.

Der siebengeschossige Erweiterungsbau im Innenhof behält durch die Ausbildung einer „Natursteinklammer“ an beiden Giebelseiten seine Eigenständigkeit und schafft gleichzeitig die Möglichkeit zur Ausbildung von Glasfugen und Brücken an den Schnittpunkten zwischen Alt- und Neubau.
Die denkmalgeschützte Fassade bleibt weiter in Ihrer Gesamtheit erlebbar. Die Neubaufassade nimmt durch Materialien, Farben und Tiefenwirkung subtile Bezüge zum denkmalgeschützten Altbau und dessen Fassade auf.

PROJEKTDATEN
Fertigstellung
2005
Bilder
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PLÄNE